Elektromagnetische Umweltverträglichkeit
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Fragen zur Erdbebenvorhersage


Leserfragen


  • Prof. Dr. K-H.J. fragt im Januar 2008 an:

Sie sagen kein einziges Wort zur SoFi am 1.8.08. Gilt für diese SoFi nicht, was für die anderen SoFi' s galt?

  • Antwort:

In dem Film vom ZDF demonstriere ich, wie vom Mond gebündelte Neutrinostrahlung am Erdkern zerrt, wenn dieser getroffen wird. Wenn der Strahl aber am Erdkern vorbeigeht, dann zerrt nix und dann gibts auch keine Erdbeben. Aus diesem Grund ist 2008 kein SoFi Einfluss zu erwarten, das habe ich überprüft. Jede SoFi ist anders. Das macht das Ganze ja erst spannend.


  • Prof.Dr.H.v.H. wendet sich 2005 an mich mit der Frage:

Das mit der 1 Std Reaktionszeit verstehe ich nicht. Bei Lichtgeschwindigkeit sind es 8 Minuten von der Sonne zu uns und Neutrinos vermutlich noch schneller. Wenn die Erde aber schon 4 Tage früher ins Rutschen kam, was ist da vorausgegangen?

  • Antwort:

das mit der Reaktionszeit muss ich genauer erklären. Wenn ein kosmischer Neutrinoschauer das Sonnensystem erreicht, dann kommt es zu einer Wechselwirkung mit dem Erdkern und gleichzeitig mit dem Kern der Sonne. Das sind beides Kreisel, die ausgelenkt werden und mit einer pendelnden Bewegung wieder zurück kippen. Der Schlag von innen gegen den Erdmantel und schließlich gegen die Erdkruste erfolgt mit einer Verzögerung von ca. 1 Stunde, über die Größenverhältnisse Sonne-Erde umgerechnet sind das bei der Sonne 4 Tage. Daher war die Sonneneruption erst am 30.12.04 zu beobachten gewesen, 4 Tage nach dem schweren Seebeben. Die Pendelperiode des Erdkerns liegt allerdings bei mehreren Tagen, bei der Sonne dementsprechend länger. Daher ist noch mit Überraschungen zu rechnen.


  • 2008 hat PP aus Köln eine Frage zum magnetischen Polsprung:

in der Sendung "Und Sie bewegt sich doch!" auf dem ZDF Infokanal, wird irgendwann in der Mitte der Sendung gesagt das sich nach einem Magnetischen Polsprung auch ein Geographischer Polsprung ereignet. Ist das wirklich so? Ich konnte im Internet keine Bestätigung dieser Aussage finden.

  • Antwort:

Die Sendung lief übrigens im ZDF Doku Kanal und wird dort die ganze Woche wiederholt: So. 16.11.2008, 23:30 Uhr, Mo. 17.11.2008, 10:00 Uhr, Di. 18.11.2008, 18:45 Uhr, Mi. 19.11.2008, 0:15 Uhr, Mi. 19.11.2008, 17:15 Uhr, Do. 20.11.2008, 1:30 Uhr, Do. 20.11.2008, 8:30 Uhr, Sa. 22.11.2008, 2:45 Uhr.

Und nun zu Ihrer Frage, zu deren Beantwortung sich ein Physikbuch als hilfreicher erweisen könnte, als das Internet. Die Erde bewegt sich quer zu dem elektrischen Feld, das von der Sonne ausgeht und das bekanntlich elektrisch geladene Teilchen als Sonnenwind transportiert. Als Folge der Unipolarinduktion steht senkrecht auf beiden, der Bewegung und dem E-Feld das magnetische Feld, das als äußeres Feld auf die Erde einwirkt. Ich gehe davon aus, dass dieses äußere (solare) Magnetfeld das innere Feld der Erde generiert (und nicht der postulierte Geodynamo, der ja ein Perpetuum Mobile wäre).

Schwankt aber das solare Magnetfeld, was es ja bekanntlich tut, dann wirkt es generatorisch für die Erde, wenn es größer ist. Ist es hingegen kleiner, dann wirkt das Erdfeld motorisch. Im ersten Fall verwendet man laut Schulbuch die Rechte-Hand-Regel, im motorischen Fall hingegen die Linke-Hand-Regel und dabei dreht das H-Feld seine Richtung um. Steht aber das magnetische Feld der Erde kopf, dann verhält sich die Erde wie eine Kompassnadel, die sich dann auch als ganzes herumdreht. Ich habe es im Film so erklärt und ich halte mich dabei strikt an die Gesetze der Physik, denn Gesetze sind dazu da, um angewendet zu werden, sonst bräuchten wir keine.


Anerkennung


  • Dipl. Ing. R. M. interessierte sich für die Sonnenfinsternis 2006. Er bekam als erster die Nachlese geschickt, und kommentierte diese:

Vielen Dank für die Antwort. Das mit dem Beben östlich von Rhodos habe ich z. B. nicht gewusst. Solange nicht irgendwo ein paar Säulen umstürzen ist es auch kein mediales Ereignis. Aber ich muss sagen. Respekt! Die Theorie hat ihre Richtigkeit.


  • 2006 findet auch der ehem. Siemens-Entwicklungsingenieur EV anerkennende Worte:

Gratulation für Ihre Vorausberechnung eines Erdbebens.


  • 2006, vor der Sonnenfinsternis ist HG noch nicht restlos überzeugt:

natürlich wünscht man sich niemals ein Erdbeben. Aber Ihre Ausführungen vom 10. Januar fand ich so interessant, dass ich Sie an meinen Schreibtisch gehängt hatte. Bedenkt man einmal wie nahe sich die Türkei an der Grenze zum Westiran befindet, so empfinde ich Ihre Vorhersage schon fast gelungen. Natürlich gibt es täglich Beben (ohne Tsunami) und selbst Astrologen bringen Sonnenfinsternis mit Erdbeben in Verbindung.
Dennoch, es war eine gewagte Aussage, die Sie im Januar starteten. Ich würde Ihnen den Erfolg ebenso herzlich gönnen, ohne an das damit verbundene Leid zu denken.
Gestern abend sagte ich noch meiner Frau ernsthaft, die wie ich wegen des naheliegenden Mobilfunks (Masten auf Hausdächern und sicherlich auch Wireless in der Nachbarschaft) nicht schlafen kann, dass ­ wenn das eintrifft, was Sie zu Erdbeben vorhersagten, dass ich Ihnen dann auch alles zur Skalarwellentheorie abnehme. Denn die Formeln kann ich nicht lösen, aber ich kann hören, was sie sagen und was z:B. Darmstadt quatscht und schreibt.


  • 2006 schreibt Dr. Ing. HDN:

ich hatte mehreren Kollegen Ihre eMail von der Einladung zum SoFi-Vortrag weitergeleitet. Interessanterweise kam zurück, daß in mehreren Fällen eine unerklärliche Unruhe und Schlaflosigkeit von Heilpraktiker-Patienten zu beobachten war, für die es sonst keinerlei Erklärung gab. Offensichtlich gibt es also außer geophysikalischen auch noch psychosomatische oder physische Auswirkungen der Sonnenfinsternis.


  • 2006 meint DB:

Ich habe Ihren Aufsatz "Umpolungsproblematik und Sintflut" im Netzt gefunden. Diesen finde ich außerordentlich interessant. Ich kann und will ihn nicht widerlegen. Sie haben hier eine durchaus logische Erklärung für immer wiederkehrende große Katastrophen gebracht.


  • 2009 schreibt der ehemalige Student HPB, der heute bei GM arbeitet:

Ihre Bücher finde ich großartig, doch leider bin ich nicht in einer Position, wo ich mal ein Fahrzeug mit einem Tesalaantrieb untersuchen lassen könnte. Wäre echt ne Herausforderung. Weiß auch nicht, ob GM da mitmachen würde. Auf jeden Fall, finde Ihre Bücher super, da sie so vieles erklären was nicht erklärbar scheint. Wünsche Ihnen viel Erfolg mit den Teslaexperimenten und bedanke mich herzlichst.

In einem weiteren Mail schreibt HPB: Ich beobachte interessiert die Infos über Skalarwellen und was neulich in Südostasien nach der Sonnenfinsternis passiert ist. All das, was Sie in Ihrem Buch schreiben, scheint zu stimmen. Ich möchte Ihnen eine Frage diesbezüglich stellen und würde mich über eine Antwort sehr freuen. Meine Frage ist: "Wie ist die Situation im Dezember 2012 einzuschätzen, wenn Sirius, Sonne und Erde in einer Linie stehen"?

  • Antwort:

Im 2.Teil meines Buches EMUV nehme ich zu der Sonnenfinsternis im Dezember 2012 Stellung. Aber die Situation ist schon ziemlich komplex. In Altägyptischer Zeit wäre man in die Bibliothek von Alexandria gegangen und hätte in noch älteren Aufzeichnungen nach einer ähnlichen Konstellation gesucht. Aber leider ist die Bibliothek abgebrannt...


Kritik


  • 2006 schreibt mir der Türke GAE aus Wien seine Sorge:

Durch Zufall bin ich auf eine Veröffentlichung Ihrer Sonnenfinsternis-Theorie und der daraus resultierenden Folgen als Prognose auf der Internetseite der TZS (www.etzs.de) gestoßen. Nun frage ich mich jedoch, woher Sie zu der Annahme kommen und inwiefern diese Aussagen den realitätsbezogenen Angaben und Messungen entsprechen? Im Detail die Wechselwirkung mit der Neutrinostrahlung in Bezug auf Mond, Sonne und Erde bzw. wie weit diese Angaben messbar sind und deren Einfluss auf die Erdrotation nachvollziehbar berechnet werden können. Denn mit dieser Veröffentlichung und Ihren Voraussagen, die Sie Punkt für Punkt aufgeführt haben, dürfen Sie doch nicht vergessen, dass diese detaillierten Angaben (sogar mit Datum), wenngleich auch möglich Prognosen, in stark erdbebengefährdeten Bevölkerungsteilen unverweigerlich eine unheimliche Panik auslöst. Das wird auch durch diesen Satz „Diese Prognose soll bitte nicht als Panikmache verstanden werden, sondern stellt lediglich den Test einer möglichen Vorhersagemöglichkeit aus bisherigen Beobachtungen dar“ nicht gemildert ! Ich persönlich glaube schon an eine Wechselwirkung zwischen Mond, Sonne und Erde, da solche Phänomene auch in der Geschichte zu Erdplattenverschiebungen geführt haben.

  • Antwort:

Ihre Sorge wegen einer unnötigen Panikmache ist einerseits berechtigt, andererseits sind Warnungen an die Bevölkerung notwendig, auch wenn sie sich am Ende als unnötig herausstellen sollten. Wie können Sie als verantwortungsbewusster Wissenschaftler noch ruhig schlafen, wenn Sie von der Gefahr 1998 gewusst, aber die Meldung aus Angst vor einer Falschmeldung unterdrückt hätten. Würde Sie da nicht eine Mitschuld an den Toten von Izmir treffen?


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